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58.00 EUR
 
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Das Berliner Stadtschloss

Als Anfang des 15. Jahrhunderts die Hohenzollern die Staatsgewalt in der Mark Brandenburg übernahmen, ließ sich der Kurfürst Friedrich II. am Ufer der Spree seine Residenz bauen. Am 31. Juli 1443 erfolgte die Grundsteinlegung für eine große Burganlage.
Nachdem die Burg für den Hofstaat zu klein wurde, ließ der vierte Hohenzollern, Kurfürst Joachim II. ab 1538 sie weitestgehend abtragen. An deren Stelle errichte der Hofbaumeister Caspar Theiss ein prächtiges Renaissance-Schloss.
Als Folge des dreißigjährigen Krieges ( 1618 - 1648 ) wurde der mächtige Bau fast dem Verfall preisgegeben. 1701 wurde Berlin unter Friedrich I. zur Königlichen Residenz und der Baumeister Andreas Schlüter mit der Neugestaltung des Schlosses beauftragt., der die Anlage zu einem Barock- Schloss umbauen ließ. Nach dem Einsturz eines von Schlüter geplanten, 120 m hohen Glockenturms, wurde er unehrenhaft entlassen und Eosander von Göthe wurde neuer Hofarchitekt des Königs, der mit seinem Hang zum Monumentalen u.a. die eigenwillige Gestaltung von Westportal und Kuppel vornahm.
Im Inneren wurde unter jedem König von den bedeutendsten Baumeistern und Künstlern Preußens Änderungen vorgenommen, ohne jedoch die äußere Architektur zu verändern. Selbst Schinkel äußerte seinen tiefen Respekt vor der Leistung Schlüters und erhielt so dessen ursprüngliche Fassade.
Im 2. Weltkrieg brannte das Stadtschloss im Februar 1945 fast völlig aus und die DDR beseitigte die Ruine 1950. Der Neubau soll nach den Wünschen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz integraler Bestandteil der Museumsinsel werden. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Berliner Stadtschloss e.V. wird ab Mitte 2004 eine Infobox auf dem Schlossplatz über Schlossneubau und Nutzungskonzept informieren.

Modellherstellung
Prototyp
Nach Beschaffung detaillierter, historischer Bauzeichnungen werden die Daten in ein Computerprogramm eingegeben und die einzelnen Elemente mit einem CAD-Programm konstruiert. Eine rechnergestützte CNC-Fräse erstellt eine profilierte Grundplatte, Pilaster, Gesimse, Säulen, Attika und Fensteröffnungen. Die Zierelemente der stark gegliederten Barockfassade werden nach historischen Abbildungen von Hand modelliert: Statuen auf der Attika, Ziergiebel über den Fenstern, weibliche Trägerfiguren (Karyatiden), skulpturaler Fassadenschmuck (Putti). Insgesamt entstehen 100 gefräste und modellierte Teile, die zu einem Gebäudeelement-Prototyp mit den 4 Statuen zusammen gefügt werden.
Gussformen
Von dem Gebäudeelement und den 4 Statuen werden Silikonkautschuk-Formen im Vacuumguss gefertigt, aus denen bis zu 50 Abgüsse hergestellt werden können. Danach müssen von den Prototypen neue Silikonkautschuk-Formen abgenommen werden.
Fertigstellung
Die Giessteile werden den Formen entnommen, entgratet, in einem Lösungsmittelbad entfettet und vorsichtig gesandstrahlt. Die Statuen werden auf der Attika befestigt und das Fassadenrelief erhält eine zweimalige Spritzlackierung mit Siebdruckfarbe und einen klaren Schutzlack. Die Herstellung der Reliefplatte und Konsole erfolgt mit einer CNC-Fräse. Die Acrylplatte erhält Montagebohrung, Konsolenschlitz und Schriftzug, der mit weisser Farbe ausgewischt wird. Nach Schleifen und Polieren aller Kanten wird das Fassadenrelief mit der Acrylplatte verschraubt.

 


011.01 Stadtschloss Berlin. Fassadenrelief 45.00 EUR







 




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